Sektion Hildesheim des
Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V.

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Berghütten

DAV-Hildesheim

Die Hütte


Der Mittelpunkt des Nationalparks Harz

Die Malepartushütte ist eine Selbstversorgerhütte, die den Bedürfnissen der Wander- und Sportfreunde vollauf gerecht wird. Das Haus und die Gäste werden von einem ehrenamtlich tätigen Hüttenbetreuer der Sektion Hildesheim betreut. Die Zuteilung der Bett- und Lagerplätze erfolgt vor Ort durch den Hüttenbetreuer. Berücksichtigt werden dabei die Anzahl und – nach Möglichkeit – die persönlichen Gegebenheiten (Lebensalter, Ehepaare, Familien) der Übernachtungsgäste. Eine Vorausbuchung bestimmter Räume und Schlafplätze ist deshalb nicht möglich.

Die Matratzen sind mit einem Schonbezug versehen. Bettlaken, Deckbett, Decke oder Schlafsack sowie Kopfkissen muss jeder Gast selbst mitbringen. Rucksackwanderer benötigen einen Hüttenschlafsack, Decken und Kopfkissen können sie vom Hüttenbetreuer ausleihen.

 


Ein Kamin verleiht dem rustikal und gemütlich eingerichteten Tagesraum eine behagliche Hüttenatmosphäre – besonders an kalten Winterabenden. Die komplett eingerichtete Küche, Kühlschränke und ein Vorratsraum stehen allen Gästen jederzeit zur Verfügung. Ein großer, auch für Gruppen geeigneter Kohlegrill ist in der Außenanlage einsatzbereit.

In den Kellerräumen befinden sich die sanitären Anlagen (Wasch- und Duchräume und Toiletten), ein Abstell- und Wachsraum für Skier sowie Schuhregale für Wander- und Skischuhe.

Für einen angenehmen Aufenthalt sind einige Regeln zu beachten:

* In der Hütte bitte Haus- oder Hüttenschuhe benutzen.
* Wasser und Energie sparen.
* Müll vermeiden und den eigenen Abfall wieder mitnehmen.
* Nicht in der Hütte rauchen, im Freien Aschenbecher benutzen.
* Bitte die ausgehängte Hütten- und Tarifordnung lesen und beachten.
* Hunde und andere Haustiere dürfen nicht in die Hütte gebracht werden.

Informationen zur Hütte

Selbstversorgerhütte mit 31 Schlafplätzen in Zimmerlagern (Zwei-, Drei-, Sechs- und Acht-Bett-Zimmer) und 16 Schlafplätze im urigen Lager auf dem Spitzboden. Komplett eingerichtete Küche, Grill auf dem Vorplatz. Wasch- und Duschräume.

Anmeldung und Reservierungen unterliegen den Richtlinien der DAV-Sektion Hildesheim (Anlage zur Hüttenordnung).

Kontakt zum Disponenten, Informationen und Stand der Belegung:

siehe Randspalte: Belegung & Reservierung.

Wenn der Disponent nicht erreichbar ist:

Sektion Hildesheim des Deutschen Alpenvereins (DAV) e. V.
Lerchenkamp 52, D-31137 Hildesheim
Tel. 0 51 21 /13 42 08
Fax 0 51 21 /69 41 87
info@dav-hildesheim.de

Geschäftszeiten: Mittwoch, 16.30 bis 18.30 Uhr

Preise für Übernachtung und sonstiges:

 pdf vollständige Preisliste herunterladen

 

Anreise

Mit öffentlichen Verkehsmitteln

Internationale Fernverbindungen bis Göttingen, Hannover, Hildesheim, Braunschweig und Halle. Von dort weiter mit Regionalzügen nach Bad Harzburg. Vom Bahnhof aus mit der Buslinie 820 Richtung Braunlage bis zur Haltestelle Oderbrück. An der Haltestelle die Straße überqueren und gegen die Fahrtrichtung über den Parkplatz. Auf einem Bohlenweg über eine Wiese zum Zufahrtsweg zu den Skihütten Oderbrück Nord und zur Malepartushütte, dem letzten Haus auf der linken Seite (Distanz: ca. 200 Meter).
Mit dem Auto von Westen, Süden und Osten

Über die B27, B242 oder B4 nach Braunlage beziehungsweise über die B242 bis zum Abzweig Oderteich. Weiter auf der B4 Richtung Bad Harzburg bis zum Parkplatz Oderbrück. Nach etwa 60 Metern Hinweisschild “Oderbrück Nord”, nun rechts abbiegen in die Zufahrt zur Hüttensiedlung und zum letzten Haus auf der linken Seite.

Mit dem Auto von Norden und Osten

Über die B82, B6 oder A395 nach Bad Harzburg. Weiter auf der B4 Richtung Braunlage. Vier Kilometer nach dem Torfhaus Hinweisschild “Oderbrück Nord”. Nun links in die Zufahrt zur Hüttensiedlung einbiegen und zum letzten Haus auf der linken Seite.

Adresse für Navigationssysteme:
Oderbrück Nord 9, 37444 St. Andreasberg

 


Das Gebiet


Die Malepartushütte liegt im Herzen des Nationalparks Harz in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße 4 zwischen Bad Harzburg und Braunlage. Umgeben ist die gemütliche Selbstversorgerhütte von den höchsten Bergen des Oberharz: Brocken, Achtermannshöhe, Wurmberg, Bruchberg, Sonnenberg und Rehberg.

 


Ein idealer Stützpunkt – nicht nur für Wanderer und Wintersportler

Die Malepartushütte ist ein idealer Stützpunkt für Wanderungen sowie Kletter-, Mountainbike- und Kanutouren im Nationalpark Harz und im gesamten Harzer Mittelgebirge.
Im Winter begeistern die zentrale Lage, die Schneesicherheit und die unmittelbare Anbindung an das ausgedehnte gespurte Loipennetz aller Langläufer. Auch die alpinen Skiläufer haben es nicht weit: Die bekannten Skihänge an Torfhaus, Wurmberg und Sonnenberg sowie in St. Andreasberg sind ganz in der Nähe. Die Wintersport- und Kurorte des Oberharz sind mit ihren Thermalbädern, Eissporthallen, Bergwerksmuseen und Nationalparkhäusern zu jeder Jahreszeit einen Abstecher wert. Ebenso die historischen Städte Goslar, Wernigerode und Quedlinburg, die auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sind.

Interessante Gipfel

Brocken 1142 m
Zum sagenumwobenen Gipfel des höchsten Berges von Norddeutschland sind es von der Malepartushütte aus nur acht Kilometer (340 Höhenmeter). Die Hüttensiedlung Oderbrück ist damit der günstigste Ausgangspunkt für eine Brockenwanderung. Der Weg führt entlang der Hochmoore Bodebruch und Brockenfeld durch die Quellgebiete von Oder, Bode und Ecker. Parallel zur Brockenbahn geht es auf den baumlosen Gipfel. Herrliche Ausblicke, das Brockenmuseum, der subalpine Brockengarten, Restaurants und der Bahnhof der dampfbetriebenen Brockenbahn erwarten den Wanderer. Achtung: Wetterkapriolen sind hier zu jeder Jahreszeit möglich!

 


Achtermannshöhe, 925 m
Nach einer 2,5 Kilometer langen gemütlichen Wanderung (120 Höhenmeter) hat man von der felsigen Kuppe aus einen herrlichen Panoramablick über alle Gipfel des Oberharz.

Wurmberg, 971 m
Der schneesicherste Wintersportberg im Harz mit Abfahrtspisten wird auf sonnigen Wegen nach 7 Kilometern (290 Höhenmeter) erreicht. Anstrengend ist nur der etwas steilere letzte Kilometer zum Gipfel. Dafür entschädigen herrliche Ausblicke und eine Einkehr in der Wurmbergbaude.

 

Fotos: Klaus Keitel, Heinz Krebs, Patrick Bertram