Sektion Hildesheim des
Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V.

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Berghütten

DAV-Hildesheim

Unternehmungen 2012 – 40 Jahre Klettergruppe


Beim Eisklettern Photo M.Wolter

Liebe Berg- und Kletterfreunde!

In diesem Jahr haben wir etwas zu feiern: unsere Klettergruppe besteht seit mittlerweile 40 Jahren! Am 25.04.1972 traf sich „Im Klee“ eine felsbegeisterte Gruppe – eine neue Sektionsgruppe war entstanden. Aus diesem Anlaß soll es am Wochenende vom 22. bis 24.06.2012 in der Malepartushütte ordentlich zur Sache gehen. Dort wollen wir mit vielen Gästen, vor allem aber auch mit den Gründungsvätern der Gruppe (einige Mütter waren auch dabei…) dieses Ereignis gebührend würdigen.

Am 25.04.2012 wird sich schon einmal die Gelegenheit bieten, am Ort des ersten geschichts-trächtigen Treffens in gemütlicher Runde auf die vergangenen Jahrzehnte zurückzublicken. Dabei besteht die Möglichkeit, auch schon über das andere wichtige Jubiläum unserer Gruppe zu sprechen:
Am 13.05.2012 feiern wir das 15jährige Jubiläum unserer Kletteranlage! In der großen Sporthalle der Universität werden wir am Nachmittag des 13. Mai bei einem Tag der offenen Tür allen Gästen die Gelegenheit bieten, sich mit unserer faszinierenden Sportart anzufreunden.

Doch nun zum Bericht über die ereignisreiche Wintersaison. Nach einem doch noch recht schönen Herbst – der uns für manches verregnete Wochenende im Sommer entschädigte – begann unsere „Wintersaison“ mit einem lustigen Bowlingabend. Zur Unterhaltung trugen hier besonders die Pumpenkünste einiger Teilnehmer bei. Das nächste Mal wird sich bestimmt eine größere Runde finden, um richtig einen „ausbowlen“ zu können.
Bei unserem Hüttenwochenende in der Malepartushütte zeigte sich der November von seiner besten Seite. Nicht nur die Brockenwanderer kamen bei perfekter Fernsicht voll auf ihre Kosten: Obwohl morgens mit einigen Minusgraden zu kämpfen war, gelang unter den wärmenden Strahlen der Mittagssonne ein rundum zufrieden stellender Klettertag am Kleinen Feuerstein.

Zur Braunkohlwanderung im Dezember, die uns in diesem Jahr zur Lechstedter Obstweinschänke führte, zeigte sich dafür der Dezember neblig – trüb. So blieb es bei einer mittellangen Alibiwanderung zum Essen, und über die Rückfahrgelegenheit zum Startpunkt zeigte sich nie-mand richtig betrübt. Das Essen war allerdings hervorragend und entschädigte für alles!

Das mittlerweile traditionelle Neujahrsklettern mußte wetterbedingt leider ausfallen. Schnee und Eis gab es nach wie vor nicht, und die reichlichen Regenfälle ab Mitte Dezember ließen den Fels grün und schmierig werden. Dafür entschädigte der erste Langlauftermin voll und ganz, wobei alle ihren Spaß hatten.

Bei schönstem Sonnenschein und gut gespurter Loipe konnte Patrick Bertram eine Gruppe zur Hans-Kühnen-Burg geleiten. War diese vor 25 Jahren – als böses Beispiel fürs Waldsterben – nur von kurzen Baumstümpfen gesäumt, steht sie jetzt wieder richtig im Wald!

In der Folgezeit ließ die erste – und wohl auch einzige – Kältewelle des Winters die Wasserfälle im Harz gut durchfrieren. Dieses wurde im Februar beim Winterklettern genutzt, wo nicht nur die verschneite Marienwand beklettert wurde, sondern auch dem Romkerhaller Wasserfall – sehr zur Freude ungezählter Zuschauer – aufs Haupt gestiegen wurde.

Auch kurz vor dem Niederschreiben dieser Zeilen konnten noch einmal die Eisvorhänge in Oker- und Innerstetal bestiegen werden, weiteren Unternehmungen dürfte aber das einsetzende Tauwetter einen Riegel vorschieben. Dafür sind die Schneeverhältnisse allerdings bestens – bevor im März der erste Klettertermin ansteht, werden wir hoffentlich noch einige Male in den Loipen des Harzes gesehen!
Auch ohne Jubiläen und sportliche Aktivitäten wartet viel Arbeit auf uns. Nicht nur, daß die Planungen zur neuen Kletterhalle weiter vorangetrieben und zu einem positiven Abschluß gebracht werden müssen. Auch die Pflege unserer heimischen Felsenwelt bedarf vieler Anstrengungen. Hier können wir unsere Kraft z. B. in den Wegebau investieren, um die Trittschäden an der Vegetation möglichst gering zu halten.

Viele erfolgreiche Touren und immer eine gesunde Rückkehr

wünscht Euch

Andreas


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